Vorbild Pöstlingbergbahn geht in Linz in Betrieb

Vorbild Pöstlingbergbahn geht in Linz in Betrieb

1024 576 Verein Pro Gmundner Straßenbahn

In Linz ging am 29. Mai 2009 die vollständig erneuerte Pöstlingbergbahn auf ihrer ins Stadtzentrum verlängerten Strecke in Betrieb. Seit der Übernahme und erfolgreichen Inbetriebsetzung des GM 100 (zuvor Triebwagen IV der Pöstlingbergbahn) bestand ein enges Vertrauensverhältnis zwischen Obmann Dipl.-Ing. Otfried Knoll und Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Walter Rathberger von der Linz AG Linien. Die Pöstlingbergbahn war damals ebenfalls ein Sorgenkind der Linz AG, weil die Fahrgastzahlen beständig sanken und der Betrieb und die Erhaltung des teilweise hundertjährigen Wagenparks hohe ungedeckte Kosten verursachten. Dipl.-Ing. Knoll wurde mit einem umfassenden Reorganisationsgutachten für die Pöstlingbergbahn betraut und dieses wurde bis zum Kulturhauptstadtjahr 2009 auch tatsächlich in allen Punkten vollständig umgesetzt: Die Bahn wurde auf 900 mm Spurweite umgespurt und damit in das Straßenbahnnetz eingegliedert. Vor allem wurde sie von der bei Touristen kaum auffindbaren Endstation Urfahr in das Stadtzentrum zum Hauptplatz verlängert und damit im Alltagsbild der Landeshauptstadt sichtbar. Neue Fahrzeuge wurden beschafft, aber die als bereits historisch geltenden Fahrzeuge aus den 1950er Jahren technisch aufwändig revitalisiert und damit einsatzfähig gehalten. Viele Parallelen zu Gmunden also! Die verlängerte Pöstlingbergbahn hat sich inzwischen glänzend bewährt und ist zum Ziel zahlreicher neuer Linz-Besucher geworden. Die Einheimischen lieben sie sowieso wie eh und je.

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