stadt.regio.tram
von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt

stadt.regio.tram: von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt

1024 573 Verein Pro Gmundner Straßenbahn

Von Oktober 2011 bis Jänner 2012 war intensive Redaktionsarbeit an der neuen, auf die regionale Bedeutung stärker Bezug nehmenden Broschüre über die StadtRegioTram Gmunden – Vorchdorf das Tagesprogramm des Vereinsvorstandes: Redaktionsarbeit in Abstimmung mit dem Land Oberösterreich und den Gemeinden. So etwas schreibt sich nicht von selbst!

Gmundens Straßenbahn ist kein Museumsbetrieb. In ihr steckt weit mehr Potential als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Schon beim Bau Ende des 19. Jahrhunderts war vorgesehen, eine Lokalbahn vom Bahnhof Gmunden durch die Stadt hinaus ins Alpenvorland zu schaffen. Letztlich wurden allerdings zwei Streckenabschnitte errichtet: Einer von Vorchdorf an den Stadtrand der Bezirkshauptstadt und die Straßenbahn. Eine Lücke von 700 Metern zwischen den zwei Bahnen klafft bis heute, nun soll sie geschlossen werden. Als StadtRegioTram würde die Linie Vorchdorf – Gmunden Hauptbahnhof endlich ihrer ursprünglichen Bestimmung gerecht und als leistungsfähiges Verkehrsmittel die Attraktivität der Stadt und der gesamten Region enorm steigern. Neue Arbeitsplätze entstehen nur da, wo attraktive Mobilitätsbedingungen realisiert sind. Die damit zusammenhängenden Investitionen schaffen und sichern nachhaltige Arbeitsplätze in der Region. Beste Aussichten also!

Dass lokale Schienenbahnen bestens angenommen werden, zeigt etwa die nur 10.500 Einwohner zählende Kurstadt Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald. Dort wurde erst vor wenigen Jahren die Bahn quer durch die Innenstadt über die Uferpromenade zum Kurpark verlängert. Und genau diese 800 Meter neues Gleis machen den überragenden Erfolg der neuen StadtRegioTram aus. Zahlreiche touristische Ziele werden nun von der StadtRegioTram direkt erschlossen, die Wege zu den Wohnhäusern, Geschäften, Cafés, Restaurants und zu den öffentlichen Einrichtungen wurden deutlich verkürzt. Die Fahrgastzahlen verdoppelten sich bereits nach wenigen Wochen, und sie steigen weiter.

Eine informative Broschüre stellte nun alle Zusammenhänge dar und informierte ausführlich über die Chancen dieses zukunftsorientierten Projektes. Sie war sofort nach Erscheinen auch bei allen Straßenbahn- und Lokalbahnschaffnern erhältlich. Die Kernaussagen daraus:

Darauf können sich alle BewohnerInnen von Vorchdorf, Kirchham, Gschwandt, Baumgarten, Engelhof und Weyer freuen: Einsteigen in ihrer Heimatgemeinde und umsteigefrei ins Zentrum von Gmunden kommen. Pendler an ihre Arbeitsplätze, Kinder und Jugendliche in die Schulen, in der Freizeit zu den Sportstätten, GmundnerInnen und Gäste der Stadt ins Grüne. Immer mit der Möglichkeit, einen Zwischenstopp einzulegen, etwa um ein im Vorbeifahren in den Schaufenstern der Gmundner Innenstadtgeschäfte erblicktes Produkt zu kaufen. Oder in einem der Cafés das zurückgewonnene städtische Flair im Zentrum des Geschehens zu genießen.

Die modernen und komfortablen Fahrzeuge werden auch die Ausflügler und Touristen zu schätzen wissen, gelangen sie doch dann nicht mehr nur direkt vom Bahnhof zur Keramik, sondern auch zu den Ausflugsschiffen am Rathausplatz. Oder direkt vom Rathausplatz zur Grünberg-Seilbahn, zur Brauerei Eggenberg und zum Bratlwirt in Kirchham. Als neue Direktverbindung kann die „StadtRegioTram“ in vielerlei Hinsicht punkten. Sie bringt Beschäftigungswirkung und setzt Maßstäbe für Gmunden: Als sicheres, pünktliches und sauberes Verkehrsmittel, das voll im Trend liegt. Barrierefreiheit wird eine Selbstverständlichkeit sein, und es wird zum guten Ton der GmundnerInnen gehören, die eigenen Straßen von weiterem Autoverkehr zu entlasten und den Parkplatzmangel im Stadtzentrum zu vermindern. Vorbildwirkung vor der Haustüre wird damit leicht gemacht!

Torsten Veit und Josef Reiter mit der neuen StadtRegioTram – Broschüre. © Otfried Knoll

Download Broschüre: Von der City ins Grüne – von der Region in die Stadt“

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