GM 100 zu Gast in Nordhausen

GM 100 zu Gast in Nordhausen

1024 576 Verein Pro Gmundner Straßenbahn

Im Gegenzug zum Gastspiel eines modernen Niederflurtriebwagens „Combino“ der Firma Siemens in Gmunden war mit der Stadt Nordhausen vereinbart worden, im Jahr 2004 anlässlich der Landesgartenschau den offen Triebwagen GM 100 für zwei Monate nach Nordhausen zu schicken. Nach Abklärung der eigentumsrechtlichen und versicherungstechnischen Voraussetzungen wurde der Triebwagen am 18. Mai 2004 per Straßentieflader nach Nordhausen überstellt und dort mit der Einschulung des Personals begonnen. Schon am 20. Mai stand der GM 1000 dann im Einsatz im Nordhausener Sonderlinienverkehr.

Von 10. bis 11. Juni 2004 besuchte eine offizielle Delegation aus Gmunden (Bgm. Köppl, Vize-Bgm. Sageder, Obmann Dipl.-Ing. Knoll, KR Dipl.-Ing. Döderlein, GR Reingruber, Ing. Zwirchmayr, Hr. Hölzl) Nordhausen. Nach einem Empfang im Rathaus standen Fahrten mit dem GM100 und einem Hybrid-Combino auf der Harzer Schmalspurbahn bis Ilfeld auf dem Programm. Die Delegation konnte sich ein gutes Bild davon machen, wie ein Straßenbahnfahrzug völlig problemlos auf eine Eisenbahnstrecke übergeht. Zwar beziehen die Nordhäuser Straßenbahnen auf der Eisenbahnstrecke der HSB ihre Energie aus einem Dieselaggregat, das StadtRegiTram-Prinzip ist aber das gleiche, wie es in Gmunden vorgesehen ist. Vom 9. bis 11. Juli 2004 folgte dann auch ein Vereinsausflug für die Mitglieder des Vereines pro Gmundner Straßenbahn nach Nordhausen zum GM 100 und zur Landesgartenschau, die Stadt Gmunden sponserte die Fahrt. Am 20. Juli 2004 trat der GM 100 seine Rückfahrt nach Gmunden an. Sein Auslandseinsatz war ohne jede Panne verlaufen.

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