Erste konkrete Schritte sind getan

Erste konkrete Schritte sind getan

1024 576 Verein Pro Gmundner Straßenbahn

Im Oktober 2011 konnte die vollkommen neu gebaute Haltestelle Kirchham Ort an der Traunseebahn eröffnet werden. Gleichzeitig war dies der Auftakt und die offizielle Inbetriebnahme des angemieteten Niederflurtriebwagens aus Innsbruck, der bis zum Einsatz neuer, eigener Fahrzeuge für höheren Fahrkomfort sorgen würde. Entscheidende Voraussetzung für diesen Einsatz war der vom Verein Pro Gmundner Straßenbahn initiierte Probebetrieb im Jahr 2008 und die konsequente Argumentation für eine Modernisierung der Bestandsstrecken GV und GM. Bei der neuen Haltestelle Kirchham Ort wurde ein barrierefreier Bahnsteig mit neuem Wartehaus und Fahrradständer errichtet sowie der Unterbau saniert. Die Zuwege zur Haltestelle Kirchham Ort wurden seitens der Gemeinde neu gestaltet und deutlich verbessert. Anlässlich der Inbetriebnahmen richtete der Obmann an die Mitglieder des Vereines Pro Gmundner Straßenbahn dieses Schreiben:

„Liebe Mitglieder!
Liebe Freunde der Gmundner Straßenbahn!

Der erste konkrete Schritt zur Aufwertung der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf ist getan und damit rückt auch der Lückenschluss zur Straßenbahn Gmunden wieder näher: Die Traunseebahn wird mit modernen Triebfahrzeugen aufgewertet! Auf der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf wurde am 14. Oktober 2011 die neu errichtete Haltestelle Kirchham Ort offiziell in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt fährt ein von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben angemieteter 100% Niederflurtriebwagen vom Typ „Flexity Outlook“ offiziell im fahrplanmäßigen Verkehr. Ein weiteres Fahrzeug dieses Typs wird ebenfalls demnächst in Betrieb gehen. Die Ausschreibung neuer, eigener Fahrzeuge für die Traunseebahn ist in Vorbereitung. Bis 2015 sollen bereits neue Fahrzeuge geliefert werden.

Auch die Strecke der Lokalbahn wurde schon, ähnlich wie die Straßenbahn, in großen Teilen saniert. Vor wenigen Jahren dauerte die Fahrt zwischen Vorchdorf und Gmunden noch 35 Minuten. Die neuen Flexity-Trams sind nun nur noch 26 Minuten unterwegs. Derzeit benutzen rund 700 Menschen täglich die Schmalspurbahnlinie. Diese Zahl ließe sich verdoppeln, sind alle Verkehrsexperten überzeugt, wenn die Linie durch Gmunden hindurch verlängert und mit der Straßenbahn verknüpft würde. Es gebe keinen Fachmann in seiner Abteilung, der von der Straßenbahnverlängerung nicht überzeugt wäre, erklärte Verkehrslandesrat Dr. Hermann Kepplinger erst jüngst bei einer Pressekonferenz am Bahnhof Vorchdorf.

Der entscheidende Impuls für die traditionsreiche Bahnlinie (die Traunseebahn wird nächstes Jahr 100 Jahre alt) muss nun aber von der Politik kommen. Denn erst wenn die Traunseebahn und die Gmundner Straßenbahn zusammenwachsen, können beide ihr volles Potenzial ausschöpfen. Die große OÖN-Umfrage im Sommer hat aufgezeigt, dass auch die Bevölkerung dieses Projekt befürwortet. Jetzt braucht es nur noch Taten.“

Newsletteranmeldung

Wir informieren Sie regelmäßig über Schienenersatzverkehre, Angebote und Sonderfahrpläne sowie Aktuelles aus dem Unternehmen.

weiblichmännlich