Ausbaupläne zum Salzkammergut-Einkaufspark
Abstimmungen mit Land und Bund

Ausbaupläne zum Salzkammergut-Einkaufspark, Abstimmungen mit Land und Bund

1024 576 Verein Pro Gmundner Straßenbahn

Im März 2000 wurde das Zivilingenieurbüro Kirsch-Muchitsch mit der Ausarbeitung einer Projektstudie für eine Zweigstrecke zum Salzkammergut-Einkaufspark beauftragt. Anlass war die geplante Erweiterung des Einkaufszentrums, wobei der Betreiber eine direkte Einbindung der Straßenbahn in die Baulichkeiten mit einer Art eigenem Bahnhof vorschlug. Er argumentierte durchaus nachvollziehbar, dass damit die Errichtung eines Parkdecks eingespart werden und die Straßenbahn zum wichtigen Zubringer werden könnte. Bereits im Juli 2000 lag die positive Machbarkeitsstudie vor. Nach Konkretisierungen der Planungen für den Einkaufspark führte im Sommer 2001 eine gemeinsame Initiative der Stadt Gmunden, der Abteilung Verkehrskoordinierung des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung, der Fa. Stern und Hafferl, des Betreibers des Einkaufsparkes SEP und des Vereines Pro Gmundner Straßenbahn zu einer projektbezogenen Fachbesprechung bei Verkehrslandesrat Dipl.-Ing. Haider in Linz. Nach Vorstellung der Ausbauprojekte wurde die Bereitschaft des Landes Oberösterreich bestätigt, im Rahmen eines Gesamt-ÖV-Konzeptes für Gmunden den Ausbau der Straßenbahn massiv zu unterstützen. Unmittelbar darauf erging ein gemeinsamer Brief der Stadt Gmunden und des Vereines Pro Gmundner Straßenbahn an Bundes-Verkehrsministerin Monika Forstinger mit dem Ersuchen um Unterstützung der Ausbauprojekte durch den Bund. In einem daraufhin erfolgten Treffen des Obmannes mit der Ministerin wurde die Vorstellung der Ausbaupläne auf Bundesebene vereinbart. Infolge Ministerwechsels kam es aber damals leider nicht dazu.

Schließlich führte eine neuerliche Besprechung zum Thema Stichstrecke am 26. November 2001 im Rathaus Gmunden mit Bürgermeister, Verkehrsstadtrat, SEP-Betreiber, Stern & Hafferl und Verein Pro Gmundner Straßenbahn zur Ausschreibung der Planung des Detailprojektes. Betrieblich war vorgesehen, die im Stundentakt am Bahnhof ankommenden Züge ebenfalls stündlich zu bedienen, und um 30 Minuten zeitversetzt den Einkaufspark. Zu Hauptverkehrszeiten sollte der Takt zum Einkaufspark mit einem weiteren Triebwagen halbiert werden.

Deckblatt des Detailprojektes SEP-Stichstrecke

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